Mai 1999

In

 

Out

Space-Kekse

 

Spaceballs

Treue

 

Allein auf Parties gehen und zu zweit wiederkommen

Dr. Snuggles (LSD)

 

Sailor Moon (XTC)

Tiefergelegte Buffaloes

 

Hohe Buffaloes

Antalya Grill

 

Habsburger Dönerhaus

Ferien auf dem Bauernhof

 

Bauer auf dem Ferienhof

Niels Ruf (Kamikaze)

 

Adolf Hitler (Harakiri)

Burger King

 

Burger Lars Dietrich

rückwärts Essen

 

rückwärts Einparken

Isis

 

Mogelcom

Hallo Spencer

 

Hallo Pizza

A-Team

 

B.trifft

HDL

 

LDL

Cocteau Twins

 

Jaqcues Costeau

Hazy Osterwald und sein Fernsehorchester

 

DJ Tom Novy

Florian Fischer-Fabian
(Action-News)

 

Ulrich Wickert (Tagesthemen)

Xavier Naidoo
(der Neger aus Kurpfalz)

 

Mullah Adebisi
(der Neger von VIVA)

Gerhard Depardeu (grosse Nase)

 

Gerhard Depardeu (grosse Nase)

Advertisements
Veröffentlicht unter inout

L1VE

Mit eurem „L1VE-TV“ habt ihr uns aber was garstiges beschert. Nicht nur, daß wir erfahren mussten, daß Menschen, die eine angenehme Stimme haben, nicht ebensolche optischen Reize versprühen müssen, und zweitens, daß euch wohl nichts zu peinlich ist. Was mussten wir da neulich mit unseren armen Augen sehen? Die sowieso schon arg gewöhnungsbedürftigen Reimreiter, verkörpert durch noch deutlich gewöhnungsbedürftigere Darsteller. Sehen wir’s mal so: schlechter kann’s auch nicht mehr werden.

in diesem Sinne (und ausserdem beteuernd, daß es niemals ein Kinderfresser-TV geben wird): die Redaktion

McDonalds (Ratingen West)

Wenn am Ostermontag zur zugegebenermassen nicht mehr so ganz frühstückstauglichen Zeit von 13:00 ein nach Frühstück gelüstender Redakteur eure Filiale betritt, ist es ja noch zu verstehen, wenn ihr ihm mitteilt, dass Frühstück leider aus ist. Wenn einer eurer geschulten Mitarbeit er aber gar die Existenz des Frühstücksangebotes leugnet („Frustuck? Was ist Frustuck? … Ah, Hansa Frustuck!! Ist Fußballverein!) und man ihm selbiges erst mühsam auseinanderklambüsern muss, so wäre es dennoch nicht nötig gewesen, dass der betreffende Angestellte zum Trost in die Cola des alternativ bestellten Hühnerburger-Menüs Kondensmilch reingiesst. Nee, wäre echt nicht nötig gewesen. War aber trotzdem lieb, diese Aufopferung. Ehrlich.

Stets gerührt über soviel Kundenfreundlichkeit: die Redaktion

Unilever PR – Abteilung

Da habt Ihr Euch aber einen gigantischen Bock geschossen, bzw. mir als Single endlich einen vernünftigen Grund gegeben, statt der vollkommen überteuerten Rama-Margarine das ebensogute 79-Pfennigs-A&P – Plagiat zu kaufen.

Rama – Familienmargarine: Was wollt Ihr uns denn eigentlich damit sagen? Daß billiges Streichfett selbst die attraktivsten Männer mit dem süssesten Dreitagebart nicht mehr zum lohnenden Ziel paarungswütiger Frauen macht? Oder daß die 1,99-Margarine erst etwas für die gesetzten Herrschaften jenseits der Yuppie-Grenze ist, die ihr sauer verdientes Geld nicht mehr für Haschisch-Spritzen und Energydrinks ausgeben müssen?

Oder erinnern sich die Supermarkt-Schlampen einfach nur an den bekannten Spruch:

Willst du von hinten auf die Mutter
nimm einfach deutsche Markenbutter

Jedenfalls habt Ihr damit eurer eh schon bieder angehauchten Margarine jetzt für alle Zeiten die Aufnahme in den Olymp der Trendnahrungsmittel verwehrt.

Nicht sonderlich enttäuscht: Die Redaktion

Ihr habt ja wohl den Arsch auf, Vögel!

So geht’s ja nun nicht. kaum stellt man sein Auto mal eine Nacht lang unter einen Baum, kommt ihr kotgeilen Biester angeflattert und verrichtet eure Notdurft auf dem frisch gewichsten Vehikel. Muß das denn sein? Ich kann zwar verstehen, das ihr keine Nestbeschmutzer seid, aber warum denn ausgerechnet auf mein Auto? Man kommt ja aus dem Mistkratzen nicht mehr raus.

Also, Vögel: passt auf, denn „Ab vier Uhr dreissig wird zurückgeschissen!“

Die Redaktion

Popsternchen Junia

Es gibt da ja diesen tollen Werbespot von Dir auf ProSieben. Den hattu ja auch total feinemacht, aber wieso stellt Ihr euch dann so blöd an und nennt direkt im Spot schon zwei gute Gründe, deine mit Sicherheit brillante CD doch nicht zu kaufen?

„Sie heißt Junia. Sie ist vierzehn, und sie kommt aus Berlin“.

Korrigiere: Drei gute Gründe. Wenn jetzt auch noch rauskommt, daß Du transplantierte Wimpern und einen künstlichen Arsch hast, dürfte auch der letzte Anreiz zum Audiodatenträger-Erwerb flöten gegangen sein.

Und dann sitzt du mit Deinen vierzehn Jahren in Berlin auf Deinen ganzen CDs wo das doofe Pseudonym draufsteht, und ärgerst Dich, daß du damals in der H&M-Umkleide auf den schmierigen Talentscout gehört hast.

Schule abgebrochen, von zu Hause weg und alles nur wegen einer Karriere als „Künstlerin“. Sei gewarnt: Bald bist du nur noch Schnee von gestern, und mußt bis an Dein Lebensende in einem ranzigen Bus durch ranzige Dörfer touren und nur ein paar alte Mümmelgreise erinnern sich noch an Dich und klatschen im viervierteltakt mit zu deinen früheren Hits.

It’s not funny! meint zumindest
die Redaktion