Juli 1999

In

 

Out

HP Baxter (Scooter)

 

HP Deskjet (Color)

Drei Chinesen mit dem Kontrabass

 

zwei Albaner mit der Glasharmonika

der NZZ-Themenabend „Bohnenkaffee“ auf VOX

 

der Themenabend „Staub – sein Wesen und Wirken“ auf Arte

Nudeln für Deutschland

 

Brot für die Welt

diese Autositzbezüge mit den Holzkügelchen

 

Fahrradsattel gegen Impotenz

Beiträge für den Kinderfresser schreiben

 

keine Beiträge schreiben (mitdemZaunpfahlwink)

Zu IKEA fahren, um sich dort mit Bleistiften einzudecken

 

sich mit Bleistiften zuzudecken (piekst)

Kreuzworträtsel per Telefon lösen

 

kein Telefon haben

die Blur-Milchtüte (süüüüüss)

 

Flat Eric (räudiger Waschlappen)

Lars-Parade (Peine)

 

Love Parade (peinlich)

Sommerloch

 

Karies

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Veröffentlicht unter inout

Videospanner

Neulich haben wir’s ja in Akte 99 gesehen: Unsere Toiletten sind videoverwanzt und so wird die Tätigung unserer Notdurft zum globalen Multimedia-Event, per Mausklick abrufbar von jedem Rechner. Dagegen haben wir überhaupt nichts einzuwenden. Die Welt ist gross und so die Zahl derer, die sich selbst keinen Stuhlgang leisten können und auf diesem Wege eine Vorstellung davon bekommen, „wie das denn so ist“ mit dem abkoten.

Auch nichts einzuwenden haben wir gegen Euren Einfallsreichtum, was das Plazieren der Ausrüstung angeht. Teils wird sie in einen Wäschebeutel gestopft, ein anderes Mal in die Wand eingemauert und hinter einer sorgsam präparierten Fliese versteckt. Wow!

Aber jetzt mal ehrlich, Videospanner: Wie wechselt Ihr denn die Batterien? Wir nehmen einfach mal an, dass Ihr keinen Generator mit hinter die Vertäfelung gebaut habt, das Gesurre wäre ja auch zu auffällig. Aber wundern sich Eure Opfer nicht, dass Ihr so ca. dreimal täglich bei ihnen die Toilette aufsuchen müsst, um dort Akku und Videotape zu wechseln? Die müssen ja ganz schön doof sein.

Aber wie heisst es so schön: Dumm fickt gut – und das ist ja wohl die Hauptsache.

Meint
die Redaktion (hochintelligent)

Tamponadenproduzenten

Da kann es sich ja eigentlich nur um einen schlechten Scherz gehandelt haben: vermutlich in Anlehnung an die Camel-Trophy gibt es jetzt auch von Euch, liebe Firmen OB und Carefree, die be-free Tour. Abenteuerlustige Frauen fahren nach Neuseeland, um sich dort bis an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit zu verausgaben.

Vom Marketingstandpunkt her nicht unbedingt eine Glanzleistung: Während zumindest die Rambofraktion unter uns Männern einen Hauch von Abentuer damit verbindet, dreckbesudelt aber qualmend wie ein Schlot einen Landrover aus dem Strassenkot zu ziehen, muss die Zielgruppe, die einer Horde sich dem Wattekonsum hingebenden Frauen mit Abenteuer oder Selbstverwirklichung gleichsetzt, erst noch erfunden werden. Und wie wollt Ihr Eure Produkte werbewirksam plazieren? Eine abendliche Wattebäuschchen-Schlacht am Lagerfeuer wäre zu infantil, an andere Kollektivanwendungsmöglichkeiten wagen wir jedoch gar nicht zu denken.

sich schon auf die Immodium-Akut-Rallye (Paris-Diarrhöe) freuend:
die Redaktion

Ach ja, Gates…

Wir haben gerade gehört, dass man, wenn man mit Robert Redford schläft, nicht eine Million Dollar zahlen muss, sondern bekommt.

Da fällt uns natürlich auch schon ein patenter Plan ein:

  • mit Robert Redford schlafen
  • Dich von dem Geld zum Essen ausführen
  • vom Wechselgeld eine Kasperklatsche kaufen und Dir mal so richtig eins überziehen.

würde gerne machen
die Redaktion