Kleines Ferientagebuch – Donnerstag, 26. Juli 2001

Nachdem sich meine Abfahrt aus Freiburg wegen widriger Umstände um einen Tag verschoben hat, sitze ich nun endlich in meiner Kiste Richtung Norden. Widrige Umstände heißt: Ich wollte nur zügig meinen Bafög-Antrag ausfüllen, habe dann aber gemerkt, dass ich insgesamt sechs Nachweise zu erbringen habe. Um diese Nachweise zu erbringen, muss ich vom Geschäftszimmer zum Studentensekretariat, von da zurück ins Geschäftszimmer, ins andere Geschäftszimmer, von da wieder zur Zwischenprüfungsbeauftragten, die natürlich auch nicht immer da ist und wieder zurück zum Studentenwerk, weil die den Bafög-Antrag bearbeiten. Zwischenzeitlich ging es dann noch zu meiner Versicherung und wieder ins Studentensekretariat. Nebenbei habe ich dann noch erfahren, dass ich mir bis Anfang September noch einen Geschichtsschein aus dem Kreuz leiern muss. „Und wenn ich den Schein nicht bringe?“, habe ich gefragt. „Das ist ihr Problem. Dann gibt es keine Kohle“, hat die Tante im unklimatisierten Büro gesagt. Ja, das ist nun wirklich mein Problem. Hört sich alles kompliziert an, ist aber in Wirklichkeit noch schlimmer.