Eine Terroristengeschichte in unzählbaren Streichen

Vorwort

Ach was muß man oft von bösen
Terroristen hörn‘ und lesen!
Wie zum Beispiel hier von diesen,
die von dritten angewiesen,
Unheil in die Welt zu bringen,
den „großen Teufel“ zu bezwingen.
Anstatt sich durch weise Lehren
zu McDonalds zu bekehren,
neigen sie zu schlimmen Sachen,
die dem Ami Ärger machen.
Bomben legen, Frauen quälen
und dann noch mit Drogen hehlen –
das ist freilich angenehmer
und dazu auch viel bequemer,
als in seinen Hitparaden,
Songs von Britney Spears zu haben.

Noch ein Streich

Nicht allein das LSD
bringt den Menschen in die Höh‘;
sondern auch die Airline
fliegen kann nicht schwer sein.
Den Tank noch voll mit Kerosin,
im Handgepäck ein Messer drin.
Und die Schläfer unverdrossen,
sinnen schon auf ihre Possen.
Sind hell wach nun ohne Müh‘
die Kontrolle haben sie,
über mehrere Flugmaschinen,
die ihnen jetzt als Bomben dienen.
Und CNN sieht ihnen zu
wie sie abstürzen im nu.
Mit ihnen ist hinweggerafft,
ein Symbol der Weltwirtschaft.

Ein Gegenstreich

Als der Dampf sich dann gelegt,
ist die Welt sehr aufgeregt.
Und nach diesem Attentat,
ist der Patriot gefragt.
Es gilt Kriege anzufangen,
um Vergeltung zu erlangen.
Und in einen Bombentrichter,
wünscht man sich die Bösewichter.
Jeder denkt, die sind perdü!
Aber nein, noch schlafen sie.

Und noch ein Streich

Greift die Terroristenhand
ein in uns’ren Postversand,
denkt man noch „welch Ungetier
verschickt dies weiße Pulver hier?“
Und das Pulver kritze, kratze,
juckt auch ganz schön auf der Glatze.
Vor Schmerzen ist man fast am weinen,
hat man Pusteln an den Beinen.
Dank der neuen Biowaffen,
läßt sich Sicherheit nicht schaffen.
Denn gegen böswilligen Haß
hilft kein Fingerabdruck im Paß.

Rudolf Scharping unverdrossen
hat sich auch gleich eingeschossen
ist bereit zum Gegenschlag
weil der Ami das so mag
Auch der Kanzler in Berlin
wünscht die Bundeswehr dorthin
wo Bin LAden ungeschönt
sich nach bösen Taten sehnt
[…to be continued…(live on CNN)]