The Sentinel

Amerika ist in Aufruhr: Jemand plant ein Attentat auf den amerikanischen Präsidenten (David Rasche aus Sledge Hammer). Da der Präsident ja topsicher abgeschirmt ist, besteht die einzige Möglichkeit darin, dass der Attentäter Mitarbeiter des Personenschutzes ist.

Hauptverdächtiger ist dann auch Michael Douglas, Personenschützer. Gejagt wird dieser von Kiefer Sutherland, der Michael Douglas‘ bester Schüler auf der Personenschutz-Academy war. Aus nicht näher erläuterten Gründen glaubte Sutherland jedoch, dass Douglas nebenher noch dessen Ehefrau durchzog. Der darauf folgende Streit war enorm und führe dazu, dass Sutherland sich mal prophylaktisch scheiden liess und lieber zum Geheimdienst ging.

Dort hat er sich mit einer Praktikantin rumzuschlagen (Eva Longoria aus Desperate Housewives), deren Rolle in diesem Film dramaturgisch nicht notwendig gewesen wäre. Sieht aber gut aus.

Gleichzeitig poppt Douglas die Präsidentengattin (Kim Basinger) und knüpft damit an frühere Filmerfolge an.

Douglas und Sutherland machen alles, was in einem „spannenden Thriller“ so verlangt wird: Schießen, schnell Autofahren, sich beleidigen und auch mal gegenseitig als Schutzschild gegen den wahren Attentäter benutzen (Douglas ist natürlich unschuldig).

Am Ende wird der Täter gefasst, im Gegensatz zu klassischen Hollywoodfilmen kriegt der Good Guy aber nicht das Girl sondern einen Arschtritt vom Präsidenten, da der natürlich die Fremdgeherei spitzgekriegt hat. Douglas und Sutherland sind jetzt aber wieder dicke Buddies, denn merke: Wer heute die First Lady nagelt, konnte ja mehrere Jahre vorher auf keinen Fall die Frau von wem anders vögeln.

Empfehlung: Unbedingt verpassen.