Wohin mit den 40 Mrd Steuermehreinnahmen?

  • 2 Billionen Brausebonbons à 2 Cent vom Büdchen kaufen
  • 4.000 mal mit Robert Redford schlafen
  • 10.000 mal die Rolling Stones für sich singen lassen (ohne Zugabe)
  • Vivendi aufkaufen (Datum 5.11.2006)
  • jedem EU-Bürger 144 Päckchen Butter schenken
  • Microsofts Dividende zahlen
  • jedem Bundesbürger 2,1 Alpsommer voll-leasen
  • jedem Bundesbürger ein Jahr lang 2,1 Flaschen Premium-Pils pro Tag ausgeben
  • jedem Bundesbürger drei Jahre lang 2,1 Zigaretten am Tag ausgeben
  • 40 Mio Jahre in NRW studieren
  • einmal volltanken

 

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Was man bei Stromausfall so tun kann

  • Kühlschrank leersaufen, bevor das Bier warm wird
  • Glühbirnen auswechseln
  • Fotos entwickeln
  • Mit dem batteriebetriebenen Stimmgerät die Gitarre stimmen
  • Mit der Taschenlampe heimlich unter der Bettdecke lesen
  • kalt Duschen
  • Sofi-Brille aufsetzen
  • neue Rentenzahler zeugen
  • Eisfach leeressen bevor man Hunger bekommt
  • den Generator im Keller anwerfen und Strom zu überteuerten Preisen verkaufen
  • Sich ins Auto setzen und dessen Batterie leermachen
  • einen Dynamo an das Laufrad im Hamsterkäfig bauen
  • sich gegenseitig seine Lieblingsfilme erzählen (http://www.total-recall.org/)
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Immanuel Kant: Zum ewigen Frieden

Völker als Staaten können wie einzelne Menschen beurteilt werden, die sich in ihrem Naturzustande (d. i. in der Unabhängigkeit von äußeren Gesetzen) schon durch ihr Nebeneinandersein lädieren, und den jeder um seiner Sicherheit willen von dem anderen fordern kann und soll, mit ihm in eine der bürgerlichen ähnliche Verfassung zu treten, wo jedem sein Recht gesichert werden kann. Dies wäre ein Völkerbund, der aber gleichwohl kein Völkerstaat sein müßte. Darin aber wäre ein Widerspruch: weil ein jeder Staat das Verhältnis eines Oberen (Gesetzgebenden) zu einem Unteren (Gehorchendem, nämlich dem Volk) enthält, viele Völker aber in einem Staate nur ein Volk ausmachen würden, welches (da wir hier das Recht der Völker gegeneinander zu erwägen haben, sofern die so viel verschiedene Staaten ausmachen und nicht in einem Staat zusammenschmelzen sollen) der Voraussetzung widerspricht.

Gleichwie wir nun die Anhänglichkeit der Wilden an ihre gesetzlose Freiheit, sich lieber unaufhörlich zu balgen, als sich einem gesetzlichem, von ihnen selbst zu konstituierenden Zwange zu unterwerfen, mithin die tolle Freiheit der vernünftigen vorzuziehen, mit tiefer Verachtung ansehen und als Rohigkeit, Ungeschliffenheit und viehische Abwürdigung der Menschheit betrachten, so, sollte man denken, müßten gesittete Völker (jedes für sich zu einem Staat vereinigt) eilen, aus einem so verworfenen Zustande je eher desto lieber herauszukommen: statt dessen aber setzt vielmehr jeder Staat seine Majestät (denn Volksmajestät ist ein ungereimter Ausdruck) gerade darin, gar keinem äußeren gesetzlichen Zwange unterworfen zu sein, und der Glanz seiner Oberhauptes besteht darin, daß ihm, ohne daß er sich eben selbst in Gefahr setzen darf, viele Tausende zu Gebot stehen, sich für eine Sache, die sie nichts angeht, aufopfern zu lassen , und er Unterschied der europäischen Wilden von den amerikanischen besteht hauptsächlich darin, daß, da manche Stämme der letzteren von ihren Feinden gänzlich gegessen worden, die ersteren ihre Überwundenen besser zu benutzen wissen, als sie zu verspeisen, und lieber die Zahl ihrer Untertanen, mithin auch die Menge der Werkzeuge zu noch ausgebreitetern Kriegen durch sie zu vermehren wissen.

Bei der Bösartigkeit der menschlichen Natur, die sich im freien Verhältnis der Völker unverhohlen blicken läßt (indessen daß sie im bürgerlich-gesetzlichen Zustande durch den Zwang der Regierung sich sehr verschleiert), ist es doch zu verwundern, daß das Wort Recht aus der Kriegspolitik noch nicht als pedantisch ganz hat verwiesen werden können, und sich noch kein Staat erkühnt hat, sich für die letztere Meinung öffentlich zu erklären; denn noch werden Hugo Grotius, Pufendorf, Vattel u. a. m. (lauter leidige Tröster), obgleich ihr Kodex, philosophisch oder diplomatisch abgefaßt, nicht die mindeste gesetzliche Kraft hat, oder auch nur haben kann (weil Staaten als solche nicht unter einem gemeinschaftlichen äußeren Zwange stehen), immer treuherzig zur Rechtfertigung eines Kriegsangriffes angeführt, ohne daß es eine Beispiel gibt, daß jemals ein Staat durch mit Zeugnissen so wichtiger Männer bewaffnete Argumente wäre bewogen worden, von seinem Vorhaben abzustehen. – Diese Huldigung, die jeder Staat dem Rechtsbegriffe (wenigsten den Worten nach) leistet, beweist doch, daß eine noch größere, obzwar zur Zeit schlummernde, moralische Anlage im Menschen anzutreffen sei, über das böse Prinzip in ihm (was er nicht ableugnen kann) doch einmal Meister zu werden und dies auch von andern zu hoffen; denn sonst würde das Wort Recht den Staaten, die sich einander befehden wollen, nie in den Mund kommen, es sei denn, bloß um seinen Spott damit zu treiben, wie jener gallische Fürst es erklärte: »Es ist der Vorzug, den die Natur dem Stärkeren über den Schwächeren gegeben hat, daß dieser ihm gehorchen soll.«

Da die Art, wie Staaten ihr Recht verfolgen, nie wie bei einem äußern Gerichtshofe der Prozeß, sondern nur der Krieg sein kann, durch diesen aber und seinen günstigen Ausschlag, den Sieg, das Recht nicht entschieden wird, und durch den Friedensvertrag zwar wohl dem diesmaligen Kriege, aber nicht dem Kriegszustande (immer zu einem neuen Vorwand zu finden) ein Ende gemacht wird (den man auch nicht geradezu für ungerecht erklären kann, weil in diesem Zustande jeder in seiner eigenen Sache Richter ist), gleichwohl aber von Staaten nach dem Völkerrecht nicht eben das gelten kann, was von den Menschen im gesetzlosen Zustande nach dem Naturrecht gilt, »aus diesem Zustande herausgehen sollen« (weil sie als Staaten innerlich schon eine rechtliche Verfassung haben und also dem Zwange anderer, sie nach ihren Rechtsbegriffen unter eine erweiterte gesetzliche Verfassung zu bringen, entwachsen sind), indessen daß doch die Vernunft vom Throne der höchsten moralischen gesetzgebenden Gewalt herab den Krieg als Rechtsgang schlechterdings verdammt, den Friedenszustand dagegen zur unmittelbaren Pflicht macht, welcher doch ohne einen Vertrag der Völker unter sich nicht gestiftet oder gesichert werden kann: – so muß es eine Bund von besonderer Art geben, den man den Friedensbund (foedus pacificum) nennen kann, der vom Friedensvertrag (pactum pacis) darin unterschieden sein würde, daß dieser bloß einen Krieg, jener aber alle Kriege auf immer zu endigen suchte. Dieser Bund geht auf keinen Erwerb irgendeiner Macht des Staates, sondern lediglich auf Erhaltung und Sicherung der Freiheit eines Staates für sich selbst und zugleich anderer verbündeten Staaten, ohne daß diese doch sich deshalb (wie die Menschen im Naturzustande) öffentlichen Gesetzen und einem Zwange unter denselben unterwerfen dürfen. – Die Ausführbarkeit (objektive Realität) dieser Idee der Föderalität, die sich allmählich über alle Staaten erstrecken soll und so zum ewigen Frieden hinführt, läßt sich darstellen. Denn wenn das Glück es so fügt: daß ein mächtiges und aufgeklärtes Volk sich zu einer Republik (die ihrer Natur nach zum ewigen Frieden geneigt sein muß) bilden kann, so gibt diese einen Mittelpunkt der föderativen Vereinigung für andere Staaten ab, um sich an sie anzuschließen und so den Freiheitszustand der Staaten gemäß der Idee des Völkerrecht zu sichern und sich durch mehrere Verbindungen dieser Art nach und nach immer weiter auszubreiten.

Daß ein Volk sagt: »Es soll unter uns kein Krieg sein; denn wir wollen uns in einem Staat formieren, d. i. uns selbst eine oberste gesetzgebende, regierende und richtende Gewalt setzen, die unsere Streitigkeiten friedlich ausgleicht« – das läßt sich verstehen. — Wenn aber dieser Staat sagt: »Es soll kein Krieg zwischen mir und anderen Staaten sein, obgleich ich keine oberste gesetzgebende Gewalt erkenne, die mir mein und der ich ihr Recht sichere«, so ist es gar nicht zu verstehen, worauf ich dann das Vertrauen zu meinem Rechte gründen wolle, wenn es nicht das Surrogat des bürgerlichen Gesellschaftsbundes, nämlich der freie Föderalism, ist, den die Vernunft mit dem Begriffe des Völkerrechts notwendig verbinden muß, wenn überall etwas dabei zu denken übrig bleiben soll.

Bei dem Begriffe des Völkerrechts, als eines Rechts zum Kriege, läßt sich eigentlich gar nichts denken (weil es ein Recht sein soll, nicht nach allgemein gültigen äußern, die Freiheit jedes einzelnen einschränkenden Gesetzen, sondern nach einseitigen Maximen durch Gewalt, was Recht sei, zu bestimmen), es müßte denn darunter verstanden werden: daß Menschen, die so gesinnt sind, ganz recht geschieht, wenn sie sich untereinander aufreiben und also den ewigen Frieden in dem weiten Grabe finden, das alle Greuel der Gewalttätigkeit samt ihren Urhebern bedeckt. – Für Staaten im Verhältnisse untereinander kann es nach der Vernunft keine andere Art geben, aus dem gesetzlosen Zustande, der lauter Krieg enthält, herauszukommen, als daß sie ebenso wie einzelne Menschen ihre wilde (gesetzlose) Freiheit aufgeben, sich zu öffentlichen Zwangsgesetzen bequemen und so einen (freilich immer wachsenden) Völkerstaat (civilitas gentium), der zuletzt alle Völker der Erde befassen würde, bilden. Da sie dieses aber nach ihrer Idee vom Völkerrecht durchaus nicht wollen, mithin, was in thesi richtig ist, in hypothesi verwerfen, so kann an die Stelle der positiven Idee einer Weltrepublik (wenn nicht alles verloren werden soll) nur das negative Surrogat eines den Krieg abwehrenden, bestehenden und sich immer ausbreitenden Bundes den Strom der rechtscheuenden, feindseligen Neigungen aufhalten, doch mit beständiger Gefahr ihres Ausbruchs (Furor impius intus – fremit horridus ore cruento. [Virgil] )

Berufe für den Kanzler, wenn er die Wahl verliert

  • Stoiber-Imitator auf Jahrmärkten
  • Moderator der Gerd-Show auf 1live
  • Vorarbeiter bei Phillip Holzmann
  • Haushaltshilfe bei G. Grass
  • Ministerpräsident in Bayern
  • Kanalarbeiter im Trupp seines Bruders
  • Das Cafe K(r)anzler wiedereröffnen
  • Reitlehrer auf dem Ponyhof „Doris“
  • Ausstellungsstück im Neandertalmuseum
  • Daily Talkshow Host bei RTL
  • Pennbruder neben Harry Rowohlt in der Lindenstraße
  • Fernsehrichter
  • Hutablage im Bundestag
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Bekannte letzte Worte

  • Mehr Licht (Goethe)
  • Mehr Bier (F.J. Strauß)
  • Den Vorhang zu und alle Fragen offen (Ranicki)
  • Heiß, aber gut (Biolek)
  • Dein Gesicht und mein Arsch könnten gute Freunde sein (Udo Lindenberg)
  • Kennen Sie den schon (Fips Asmussen)
  • Das könnte gleich etwas knallen (Alfred Nobel)
  • Ich glaube, ich nehme mir noch eine von diesen köstlichen Brezeln (George W. Bush)
  • Kurzfristig bin auch ich tot. (John Maynard Keynes)
  • Zerstört meine Kreise nicht (Jürgen Triebel)
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Die döfsten RTLII Die Reporter-Reportagen

  • Promis, Palmen, Penisbruch
  • Palmen, Partys und Promille
  • Machos, Muschis, Marcus Malden
  • Nackt ausziehen – Umzugsstreß am FKK Strand
  • Pauker, Palmen, Paranoia
  • Saufen, Semmeln, Sensationen
  • Baggern, Bumsen ,Balaton – Deutsche Urlauber am Plattensee
  • Huren, Hengste, heiße Höschen
  • Werkeln, warten, weiße weihnacht – Deutschland im weihnachtsfieber
  • Handschellen, Helme, Haftbefehle – unterwegs in Hamburgs Blaulichtmilieu
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Eriks und Michis Adventskalender 4

04/12/01, 9 Uhr, Freiburg, Foyer der VHS. Da liegt es nun, das grüne Ungetüm. Mit fünf Tagen Verspätung hat nun der Weihnachtsbaum-Verkäufer geliefert – zur Abwechslung mal eine schöne Tanne, gerade und gesund. Das Exemplar des vergangenen Jahres nadelte schon bei seiner Ankunft und hatte eine völlig kahle Spitze, welche sogar das schreiend bunte Tiffany-Engels-Bild so gar nicht verschönern mochte. Die Putzfrau hat heute Morgen gekonnt um das liegende Ungetüm herumgefegt, und ich soll es nun aufstellen. Das Problem: der Baum ist knapp drei Meter, der Raum 2,40 Meter hoch und ich bin ganz allein mit meiner Säge.

04/12/01, 9 Uhr, Berlin, vor den Schönhauser Allee-Arkaden. Da steht er nun, der Kinderfresser-Lokalredakteur und fragt sich allen Ernstes, ob er tatsächlich den 3-Meter-Weihnachtsbaum nehmen soll. Erstens: weil er es kann. Zweitens: weil die Tanne so schön billig ist. Mal ehrlich: Wo sonst kriegt man eine 3-Meter-Tanne für vierzig Mark? Die Befürchtung einer vorzeitigen Verlobungsauflösung aufgrund von Größenwahn lassen unseren Protagonisten doch zum 1,80 Meter-Baum greifen. Der ist aber auch schön billig (zwanzich Makk).

04/12/01, 9.30 Uhr, Freiburg, Foyer der VHS. Das Mords-Trumm steht, sogar gerade. Nur die Spitze hängt etwas unter der Decke des Wandelgangs. Der Tiffany-Engel hat’s verdient und muss nun bis Weihnachten in schiefer Haltung ausharren. Bilanz: Ich bin schon wieder völlig erschöpft, habe mir mit der rostigen Säge drei Schnittwunden an der Hand zugefügt, von der so merkwürdige blaue Linien an meinem Oberarm hochwandern. Das Beste kommt zum Schluss: Die Verwaltungschefin tritt zur Tür herein und beäugt neugierig mein Werk, blickt dann angewidert auf die übrig gebliebene Harz-Nadel-Verunreinigung hinter mir. „Das kommt aber auch noch weg“, sagt sie und geht. Wie sehr gönne ich ihr jetzt den Platz beim Weihnachtsengel.

04/12/01, 10.20 Uhr, Berlin, Lokalredaktion. Die1,80-Lösung hat sich als weise herausgestellt. Der redaktionseigene Weihnachtsbaumständer kommt schon kaum mit der kleineren Version klar. Dem Wunsch nach echten Kerzen entsprechend müssen alle Mitarbeiter eine Brandschutzübung absolvieren. Aufgrund der aus schierem Geiz in der Vorweihnachtszeit gekauften Brandlast sind bis Heiligabend je zwei Mitarbeiter als Brandwache abgestellt. Der Moral im Betrieb tut das aber wegen der adventlichen Stimmung (Kerzen- und Tannenduft, verantwortungsvolle Aufgabe) keinen Abbruch.

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Eriks und Michis Adventskalender 6

06/12/01, 7.30 Uhr, Freiburg, Hausmeisterbüro VHS. Das Telefon klingelt zu dieser unchristlichen Zeit, dran ist die Verwaltungschefin, die mir völlig aufgelöst und hektisch Weisungen gibt: Ich solle mich um 8.30 Uhr zur Herdern-Apotheke begeben. Dort würden sie heute einen Tresor verschenken. „Und wir brauchen doch so dringend einen Tresor“, sagt sie. Ich glaube nicht, dass wir dringend einen Tresor brauchen.

06/12/01, 7.45 Uhr, Berlin, U-Bahn 2. Ich lese mein Referat durch und schäme mich. Außerdem schleppe ich meinen Computer mit mir herum, in der wirren Hoffnung, noch etwas retten zu können.
Meine einzige Hoffnung ist, dass auf der Fahrt zur Uni die Stahlbetonindustrie ein Revival erlebt und mein Innovatives Denken gelobt wird.
Zu allem Überfluss werde ich zur Zeit jeden Morgen von meinem Rubbel-Los Kalender gefrustet, jeden Morgen eine Enttäuschung, wer denkt sich solche Gemeinheiten aus?
Nein ich werde heute keine Straßenzeitung kaufen, außer es stände ein Artikel über modernen Theaterbau drin. Oder der Verkäufer lässt sich eine verdammt gute Geschichte einfallen. Meine Hoffnung wird zerstört, meine Erwartung nicht erfüllt.

06/12/01, 9 Uhr, Freiburg, Herdern-Apotheke. Obwohl ich den Termin schon um eine halbe Stunde verzögert habe, ist der dumme Tresor noch nicht verschenkt. Der Apotheker freut sich sehr, mich zu sehen. Als ich mir das Ding anschaue, weiß ich auch, warum: Der Tresor ist 2,40 Meter hoch, 60 Zentimeter tief und breit und wiegt ungefähr soviel wie ein mittleres Warenkaufhaus. Da ich leider nicht „Der große Raub“ gesehen habe, fällt mir spontan keine Möglichkeit ein, das Stahlpaket auch nur einen Millimeter zu bewegen. Also verwende ich meine Energie darauf, mir eine möglichst gute Geschichte für die Verwaltungschefin auszudenken. Wusstet Ihr, dass Tresortransporte pro Treppenstufe bezahlt werden?

06/12/01, 12 Uhr, Berlin, Technische Fachhochschule. Da dummerweise der Dozent auf dem Weg zur Arbeit nicht von einem Elefanten gegen ein Nashorn gedrückt wurde, muss ich nun eine Entscheidung treffen: Ich stelle mir vor, dass es Linoleum-Verkäufer heutzutage auch nicht einfacher haben, stelle mich vor mein Seminar und halte ein feuriges, glühendes Referat, das in der „Geschichte der unverschämten Lügerei“ einen Ehrenplatz erhalten wird. Gott sei Dank hat der Dozent seit 1970 nichts mehr mit der freien Wirtschaft zu tun und lobt mein innovatives Denken.

Veröffentlicht unter michi