Wie man aus einer Mücke einen Elefanten macht

  1. Aufpusten und die Flügel abknicken
  2. Die Anzahl der Beine auf Vier reduzieren
  3. Ein Stück Kordel als Schwanz anheften
  4. Die entfernten Flügel als Schlappohren am Kopf befestigen
  5. Grau anmalen, mit Klarlack fixieren
  6. Gegebenenfalls den Rüssel langziehen
  7. Wer mag, kann noch Stoßzähne aus Pappmache basteln.

Fertig

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Wie man sich anzieht

  1. Man achte darauf, dass man die Unterwäsche stets als erstes, Schuhwerk und Hut dagegen als Letztes anlegt.
  2. Ob man zuerst das Oberhemd oder Hose bzw. Rock anzieht, sei den individuellen Vorlieben eines jeden Einzelnen überlassen.
  3. Will man ein Kleid tragen, erübrigt sich 2.
  4. Achten Sie darauf, die korrekte Anzahl Knöpfe, Häkchen oder Reißverschlüsse zu schließen und entgehen Sie dadurch peinlichen Situationen.
  5. Reißverschlüsse schließen in der Regel von unten nach oben!
  6. Je nach Temperatur und Witterung empfiehlt es sich, Jacke, Mantel, Blouson o.ä. über die Oberbekleidung zu streifen.
  7. Vorsicht: Nicht jede Kleidung passt zu jedem Anlass!

Demnächst lernen wir, wie man sich wieder auszieht.

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Wie wird man Millionär

Der Traum des Menschen von Reichtum und allen damit verbundenen
Annehmlichkeiten ist vermutlich so alt wie der Reichtum selber. Im
Laufe der Geschichte waren jedoch die Methoden zur Erlangung von
Reichtum einem ständigen Wandel unterlegen. Während es
lange Zeit vor allem darum ging, anderen ihren Besitz mit Gewalt
wegzunehmen, so wurde es mit der Zeit immer komplizierter, reich zu
werden.

Da die meisten Leute leider viel zu beschäftigt damit sind,
ihren Lebensunterhalt zu verdienen, die Familie zu ernähren,
Kinder groß zu ziehen etc., ist es eigentlich kaum
verwunderlich, daß so wenige Menschen wirklich reich sind. Es
mangelt dem modernen Menschen einfach an der nötigen Zeit!
Fazit: Die Strategie zum Reichwerden darf nicht mehr Zeit in Anspruch
nehmen als ein gewöhliches Hobby. Viele haben das schon
verstanden, wie sonst erklären Sie sich den momentanen
gewaltigen Run auf den Aktienmarkt? An jeder Straßenecke sieht
man Hobby-Broker per Handy ihre Kurse abrufen, an öffentlichen
Plätzen versammeln sich Menschen aller Schichten vor
Videoleinwänden, auf denen nichts als Börsennachrichten
laufen, Subjekte, die man sonst mit Bierflaschen an Bushalten und
Büdchen stehen sah, mausern sich zu vermeintlichen Fonds-Spezis.

Sollen sie doch! Denn ihr Weg ist der falsche Weg. Genauso gut
könnte man sein gesamtes Geld in die Münzspielautomaten in
der nächsten Imbißstube schmeißen! Dieser ganze
Börsen-Hype ist nichts anderes als eine riesige Lotterie mit
viel zu komplizierten Regeln. Für seine erste Million braucht
man nichts weiter als etwas Pioniergeist, ein wenig Startkapital und
vor allem: eine Idee. Eine brilliante Idee. Alles andere ist
Nebensache.

Ich habe mir einfach einmal die Mühe gemacht, einige
Beispiele für brilliante Geschäftsideen aufzuführen.

Die Flamingo-Methode

Alle Welt sehnt sich nach Exotik. Was ist also naheliegender, als
ihr genau das zu geben? Der Inbegriff der Exotik ist, zumindest für
all jene Menschen, die wie ich mit der Fernsehserie MIAMI VICE
aufgewachsen sind, der Flamingo. Der Flamingo ist ein Exot ersten
Ranges. Der offenbare Nachteil bei wahren Exotika sind die exorbitant
hohen Beschaffungskosten. Genau an diesem Punkt greift die
“Flamingo-Methode zur ersten Million”.

Dazu benötigt man:

  1. Werkzeuge: Einen großen Teller (ca. 1,8 m Durchmesser),
    eine Badewanne und eine Kombizange.

  2. Materialien: Blumendraht, mehrere Paletten Eier, rosa
    Kokosraspeln aus dem Großmarkt, Störche.

Man wälze nun die Störche erst in den Eiern, dann in den
Kokosraspeln. Dank der Eimasse werden die Raspeln nach dem Trocknen
felsenfest im Gefieder der Vögel kleben bleiben. Man braucht den
so gewonnenen Rohlingen nur noch mit Draht ein Bein hoch zu binden
und fertig ist der Flamingo! Da die Ei-Kokos-Schicht die Hautporen
des Vogel komplett verschließt, ist eine dauerhafte Nachfrage
nach ihrem Produkt garantiert.

Die Alzheimer-Methode

Alzheimer. Ein Schlagwort,
das seit eineigen Jahren wie ein Schereckgespenst durch die Medien
schleicht. Lassen sie sich durch schlechte Presse nicht beeindrucken!
Alzheimer kann für Sie der Weg zu ihrer ersten Million sein.

Wenn Sie zur großen
Gruppe der Autofahrer gehören und öfters einmal das
deutsche Autobahnnetz bereisen, haben Sie in Tankstellen oder
Raststätten vielleicht schon einmal jene in Folie verpackten
sogenannten „Sandwiches“ gesehen oder gar in Händen
gehalten.

Sie fragen sich
vielleicht, wo denn nun bitteschön die Verbindung zwischen
diesen beiden Themen besteht. Nun, in den nächsten Zeilen werde
ich Ihnen verraten, wie Sie Alzheimer nutzen können, um die
etablierten Sandwich Hersteller eiskalt aus dem Rennen zu werfen.

Gründen Sie ein
Pflegeheim für weibliche Alzheimerpatienten. Nehmen Sie nur
solche Damen in Ihre Anstalt auf, die über Nachwuchs verfügen,
am besten einen oder mehrere Söhne. Setzen Sie nun diese
bedauernswerten Kreaturen in kleine Zellen, in denen sich nur ein
Tisch und ein Stuhl, sowie rechts und links in der Wand jeweils eine
Klappe befinden. Geben Sie der Frau ein Schmiermesser und ein
Brettchen, ferner Butter, Aufschnitt und Butterbrotpapier. Werfen Sie
nun durch die linke Klappe eine Scheibe Brot in den Raum. Die gute
Seele wird sich nun eifrig daran machen, eine Stulle für ihren
Sprößling zu schmieren. Ist das Bütterchen fertig und
verpackt, nehmen Sie es ihr durch die recht Tür weg. Die alte
Dame wird nun rasch vergessen, daß sie gerade eine Knifte
gestrichen hat und das Spielchen kann von vorne losgehen. Es versteht
sich von selbst, daß Ihre mit viel Liebe geschmierten
Butterbrote weit besser schmecken als der industriell gefertigte
Ramsch der Konkurrenz. Ihre Monopolstellung wird nicht lange auf sich
warten lassen.

Die Minimum-Innovation-Methode.

Kaufen Sie sich einen Computer und machen Sie belanglosen
Dancefloorpop.

Die Juristen-Methode

Lassen Sie sich alltägliche Begriffe wie „Backstein“,
„Teetasse“ oder „Emufarm“ rechtlich sichern.
Verlangen Sie eine nicht zu hohe Gebühr für die Benutzung
ihrer Begriffe. Kleinvieh macht auch Mist. Bei über 90 Mio.
deutschen Muttersprachlern läßt es sich kaum vermeiden,
daß mehrmals täglich einer ihrer Begriffe gebraucht wird.
Sie müssen nur noch dasitzen, Däumchen drehen und abwarten,
wie sich ihr Konto füllt.

Diese Liste ließe sich beliebig lange fortsetzen, sie zeigt
nur einige wenige Ideen, die ohne Umwege direkt zum Reichtum führen.
Es gibt noch unzählige mehr! Lassen sie ihrer Fantasie freien
Lauf und finden Sie Ihren Individuellen Weg zum Reichtum! Also,
vergessen sie Zuhälterei, Versicherungsbetrug und Waffenhandel!
Befolgen sie einfach meinen Rat und werden sie binnen kürzester
Zeit zum verdienten Millionär. Und wenn die erste Million da
ist: Bitte gehen Sie damit nicht an die Börse!

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Wie man die Weltherrschaft an sich reisst

Der Self-Made Diktator

Sie sind gefangen in einer Welt voller Tristesse, Monotonie und Langeweile? Sie schuften sich den Buckel wund, während anderen das Glück zugeflogen zu sein scheint? Zusätzlich zu Ihrem mechanisch ablaufenden Fließbandjob müssen sie Postkarten bemalen um sich ihren Lebensunterhalt zu verdienen? DAS muß nicht sein!! 

Mit unserem Aufbaukurs „Weltherschaft für Anfänger“ lernen sie in einfachen, verständlichen Schritten, wie man sein Leben ändert und das der anderen merklich dezimiert umgestaltet. 

Regieren leicht gemacht

Zuallererst müssen wir sichergehen, dass Sie einige Grundvoraussetzungen erfüllen, um ein geeigneter Diktator zu werden. Sollte dies nicht der Fall sein, können sie die folgenden Punkte in einem unserer Ergänzungskurse bei führenden, deutschen Akademikern nachholen.

  1. fesches Aussehen (Bärtchen wünschenswert, aber nicht zwingend von Nöten)
  2. Fähigkeit zu einer sauberen, korrekten Aussprache (vor allen Dingen: „laut“)

Sobald die o.g. Punkte verinnerlicht wurden kann es auch schon losgehen. 

Mehr Macht den Mächtigen

Zu Beginn beschäftigen wir uns mit dem an für sich simplen Thema der Macht. Schon von klein auf lernen wir folgende drei Schlüsselprinzipien:

  • Der Ehrliche ist immer der Dumme (Wickert)
  • Sex und Geld regiert die Welt (Meiswinkel)
  • Es gibt nichts Gutes, außer man tut es (Alf)

Diese sollten immer im Hinterkopf behalten werden, wenn man sich mit den Möglichkeiten beschäftigt, die Weltherrschaft möglichst schnell an sich zu reissen. 

Eine Auswahl der Möglichkeiten, die Weltherrschaft an sich zu reissen:

  1. Kaufen Sie alle Mediengesellschaften der Welt und zwingen Sie dadurch Ihre Untergebenen, dass sie, wenn sie die Sportschau sehen wollen, mindestens einen (hier beliebige Rasse eintragen) um den Block jagen müssen. Während dieses geschieht, erlauben sie ein paar Ex-Knackis, alles Gold der Welt aus ihren Häusern zu stehlen und in einem unterirdischen Labor zu sammeln.
  2. Beschäftigen Sie einen wahnsinnigen Erfinder, der eine Maschine entwickelt, die binnen Minuten die Polkappen zum schmelzen bringt und dadurch sämtliches Festland überschwemmt. Diese Methode hat allerdings den Nachteil, das Sie nicht mehr allzuviel zu beherrschen haben.
  3. Ernennen Sie sich zum Vorstand der Ostdeutschen Konsummarke „Bluna“ und verkünden es zum einzigen Weltdurstlöscher. Dann setzen Sie die Preise so unmenschlich in die Höhe, bis Ihnen alle Goldreserven der Welt gehören.
  4. Dressieren sie die mannigfaltigen Bakterienarten im Schinken (oder anderen Fleischarten) so, dass diese die Menschen innerlich zerfressen. Die übriggebliebenen Vegetarier oder Veganer werden schon von den wildgewordenen Mädels (siehe 5.) malträtiert.
  5. Gründen sie eine Boygroup, deren Texte rückwärts gespielt, monotone Botschaften enthalten, wie z.B.

Oh baby, baby
benutz‘ statt Eyeliner auch mal
das Küchenmesser an deinen Eltern
und zerquetsch den Kopf
deines Darlings mit deinen Moonboots
just wie deine Pickel
oh yeah…

Dadurch befinden sich sämtliche Girlies der Welt Ihrem Bann und werden tun, was auch immer Sie (teuflisches) im Schilde führen. 

Nächsten Monat beginnen wir die Reihe: Manuelle Druckfehlerbeseitigung mit Polyacetylsäure.

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Wie man Probleme löst

Die neue Weltordnung
Und ich teile und ich lebe,
mein Leben,
in kontrollierte Katastrophen;
Glücklich das es immer eine gibt.

Das gute alte „einer gegen alle“ Prinzip gegen Depressionen.

Mutig ist der Mensch nur in seinen Gedanken, für gewöhnlich jedoch tendiert er zur Bildung von vielen kleinen Alltagsparanoien, um sich vor wirklichen Problemen zu verschanzen. Man denkt also nicht „in schon (hier beliebige Zahl unter 90 einsetzen) Jahren holt mich der Sensenmann“, sondern „wenn ich den Bioeimer nicht bald herunterbringe wird bald meine ganze Wohnung weiß und pelzig sein und das Gesundheitsamt wird mich verhaften und foltern“ und im nächsten Augenblick: „Wie kriege ich meinen Mitbewohner dazu, das zu erledigen.“ 

Diese Kunst, Probleme zu generieren, kann auch benutzt werden, um sein langweiliges Dasein spannender zu machen, z.B.: „Oh Gott, die Beschichtung meiner Bratpfanne ist zerkratzt, all die bösen Teflonpartikel machen mich krebsig wie den Marlboro-Mann! Aber ich würde, wenn ich dann mein Krebs – O.K. bekomme, ein wildes ausschweifendes Leben bis zu meinem tragischen vorzeitigen Tode führen…“

So kann man selbst das Abwaschen ertragen. 

Auch wenn man mal ein unlösbares Problem hat, hilft die Problemtherapie. Sagen wir, es handelt sich um die persönliche Finanzsituation. In solchen Fällen suche ich Petra auf, und nachdem sie mir ihren aktuellen Finanzstand umschrieben hat, komme ich mir vor wie ein hundertfacher Krösus.  

Probleme können auch der Motivation dienlich sein. Steht bei mir eine Prüfung ins Haus, blitzt und blinkt es bei mir wie bei einer neurotischen Putzfrau mit Stauballergie, denn immer wenn die grausame Arbeit beginnt denke ich bei mir: „eigentlich müßtest Du ja mal wieder Staubsaugen“. Nichts zu tun in so einer Situation sorgt dafür, das man von den Erinnyen gejagt wird.

So sitzt man zwar nicht klüger da, aber man kann zu sich sagen, dass man ja nicht faul gewesen ist. 

In Diesem Text ist ein Haushaltsführer versteckt, wer in findet wird reich an Erfahrung.

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Wie man die Welt von teuflischen Diktatoren befreit (Bond-Syndrom)

In der letzten Lektion unserer großen Wissenschafts- undBildungreihe haben wir in einfachen Schritten erklärt, wie manerfolgreich die Weltherrschaft an sich reißt. Dies hat dazugeführt, das sich eine Reihe kleinwüchsiger Taugenichtse inunterentwickelten Dritte-Welt-Ländern und skisportbegeistertenAlpenregionen an die Macht gekommen sind, und nunmehr versuchen diesezu missbrauchen. Um ein wenig das Gleichgewicht zwischen Gut und Bösewiederherzustellen, versuchen wir heute die epischen Helden derNeuzeit ein wenig zu fördern.

Ihre momentane Situation: Sie sind hauptberuflichProspekteverteiler oder Einzelhandelskaufmann bei Deichmann, dieAlimente für ihre geschiedene Frau und die drei Kinder zehrenfast ihr gesamtes, wirklich mickriges Gehalt auf, und zu allemÜberfluss fallen Ihnen auch noch die Haare aus. Dabei sind sienoch nicht einmal dreissig. In ihren Träumen schlafen Sie mitfernöstlichen Teenagern, während Sie wutentbranntniederträchtige Schmuggler töten.

Dann sind Sie genau der richtige für uns. Wir machen sie zudem, was sie sich schon immer gewünscht haben: einenunwiderstehlichen Superhelden.

Beginnen wir mit einigen Grundlagen. Ein guter Superheld benötigteinige Fähigkeiten, die überdurchschnittlich sind.

Es geht in diesem Business nichts über Erfahrung. Wenn siealso schon in einschlägigen Kreisen Erfahrungen gesammelt haben,um so besser. Eine spezielle Eigenschaft (physisch oder psychisch)ist dringend von Nöten, seien es herausragende Schiesskünste,Jonglage oder der vulkanische Betäubungsgriff. Ihre Gegener sindProfis, merken Sie sich deshalb immer folgende Phrasen für denErnstfall:

  • Verraten Sie mir doch wenigstens ihren Plan
  • Hasta la Vista, Baby
  • Wir sehen uns in der Hölle, du Schuft.

Zulegen sollten sie sich auch unbedingt einen schrulligenMitarbeiter (vornehmlich mit einem Konsonanten bezeichnet, außerM™ und Q™ – die sind bereits Eigentum der MGM Studios), dersich ein wenig mit phantasievollen Ausrüstungsgegenständenbeschäftigt. Er hat zwar keinen effektiven Nutzen, trägtaber viel zu ihrer Erheiterung bei, und wir alle wissen, wie wichtigEntspannung in solch einem tödlichen Business ist.

Wenn sie nun noch den anschliessendenEignungstest überstehen, steht Ihnen der Welt der luxuriösenGesellschaften und der erregenden Dekadenz nichts mehr im Wege.

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